Frauen an den (Brand) Herd
"Nicht mit der Hälfte des Teams auf der Ersatzbank spielen":
Freiwillige Feuerwehren werben für mehr Frauen in der Feuerwehr
Sie schneiden Verletzte aus Autowracks, löschen Wohnungs- und Waldbrände, dichten Leckagen bei Chemikalien-
transportern ab und kommen bei Sturm- und Unwetterschäden zum Einsatz.
Das Einsatzspektrum der Freiwilligen Feuerwehr ist groß. Viele Menschen sind hier 24 Stunden am Tag für ihre Mitmenschen aktiv im Einsatz.
Wir möchten verstärkt weibliche Mitglieder gewinnen, da diese wertvolle Fähigkeiten wie Teamfähigkeit und Belastbarkeit für den Dienst in der Feuerwehr mitbringen.
Wer die Frauen außen vor lässt, spielt mit der Hälfte des Teams auf der Ersatzbank!
Noch sind Frauen in diesem anspruchsvollen Ehrenamt unterrepräsen-
tiert, doch die Zahlen steigen stetig an.
Vor allem aus der Jugendfeuerwehr treten viele junge Frauen in die Einsatzabteilung über.
Früher wurden Feuerwehrfrauen sehr oft belächelt, heute ist dies zum Glück nicht mehr der Fall.
Nicht selten steht mittlerweile eine Frau an der Spitze einer Feuerwehr.
Die Zeiten als die wenigen Frauen, die sich in die Feuerwehr "verirrten", zum Kaffe kochen oder vielleicht zum absperren einer Einsatzstelle eingesetzt wurden, sind zum Glück vorbei.
Heute werden Frauen bei Einsätzen genauso eingesetzt wie ihre männlichen Kameraden.
Egal ob bei Verkehrsunfällen, Brand- oder Unwettereinsätzen stehen sie mit ihren Kameraden an vorderster Front.
Es ist auch keine Seltenheit mehr, daß Feuerwehrfrauen als Gruppen- oder Zugführer einen Einsatz leiten, als Atemschutzträgerin bei einem Wohnungsbrand in den Innenangriff gehen oder als Maschinistin eine Drehleiter fahren und bedienen.
