Alle Unklarheiten beseitig?!?Sie interessieren sich für Feuerwehrfachbegriffe?
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Die Begriffe sind alphabetisch geordnet...
 

A-Saugschlauch

A-SaugschlauchDer A-Saugschlauch ist ein Schlauch der seine Form immer beibehält und bei der Entnahme von Wasser aus Seen, Flüssen und Löschteichen verwendet wird.

Damit ein Saugschlauch dies erfüllt und beim Erzeugen von Unterdruck nicht zusammenklappt, befindet sich in seinem Inneren eine verzinkte Drahtspirale. Diese ist dann abwechselnd mit vielen dünnen Gewebe- und Gummischichten umgeben, die ineinander vulkanisiert sind.

Ein Saugschlauch muss von innen gegen Wasserdruck und von außen gegen atmosphärischen Luftdruck dicht sein.

Der Saugschlauch der Größe A hat eine Länge von 1,6 m und einen Durchmesser von 110 mm.

Abbrandrate

Jeder Brennvorgang ist eine schnell verlaufende Oxydation. Die Brennvorgänge werden nochmals nach ihrer Abbrandrate (Geschwindigkeit der Verbrennung) unterschieden, und zwar in der Geschwindigkeit aufsteigend: 1. Verpuffung, 2. Explosion, 3. Detonation

ABC-Gefahren

ABC-Gefahren Trupp im EinsatzUnter ABC-Gefahren versteht man Gefahren für Personen die von Atomaren, Biologischen und Chemischen Stoffen ausgehen.

Für diese Gefahren gibt es bei den Feuerwehren spezielle Einheiten die für diese Einsätze geschult sind und auch über das dafür benötigte Gerät verfügt.

Abschnittsleiter

Erkennungsweste AbschnittsleiterBei größeren Einsätzen werden zur Unterstützung des Einsatzleiters sogenannte Abschnittsleiter eingesetzt.

Diese Abschnittsleiter können Geographischen Abschnitten wie z.B. Abschnitt Nord und Süd zugeteilt werden. Sie können auch Zuständigkeitsbereiche wie die die Atemschutzüberwachung oder die Wasserversorgung übertragen bekommen.

Der Abschnittsleiter sollte immer die Qualifikation eines Zugführers haben und Erfahrung bei der Führung von großen Schadenslagen haben. Der Abschnittsleiter wird durch eine weiße Weste mit dem Rückenaufdruck Abschnittsleiter gekennzeichnet.

Absperrmaßnahmen

AbsperrungWerden an einem Einsatzort die Einsatzkräfte durch den Straßenverkehr gefährdet, müssen diese durch Absperr- und Warnmaßnahmen geschützt werden. Dies kann sein dass der Verkehr an der Einsatzstelle langsam vorbei geführt wird, bei größeren Einsätzen können aber auch ganze Straßen gesperrt werden.

 

Alarm und Ausrückeordnung

Fahrzeuge aus dem Ausrückebereich 5Die Alarm und Ausrückeordnung (AAO) legt fest bei welchem Einsatzstichworten welches Fahrzeug und Mannschaft ausrückt.

Bei einer Alarmierung zu einer Brandmeldeanlage in das Industriegebiet Waltersweier werden die Löschfahrzeuge aus dem Ausrückebereich 5 mit den Abteilungen Weier, Bühl und Waltersweier alarmiert. Die Drehleiter kommt von der Kernstadtwache in Offenburg.

Genau wie oben beschrieben, werden so für jedes Einsatzstichwort die Fahrzeuge und Mannschaft in der AAO zusammengestellt. Diese AAO wird in der Integrierten Leitstelle Ortenau (ILS) auf dem Computer hinterlegt.

Wenn nun ein Anrufer sich bei der ILS meldet und das Schadensereignis dem Disponenten erklärt, wird dieses vom Disponent in eine Software eingegeben. Diese Software schlägt nach dieser Eingabe vor, welche Fahrzeuge und Mannschaft aus welchem Ort zu diesem Einsatz fahren.

Alarmierung

FunkmeldempfängerIn der Feuerwehr Offenburg und somit auch in der Abt. Waltersweier wird zu 100% Still alarmiert.
Das heißt jeder Feuerwehrmann/frau hat einen Funkmeldeempfänger und wird über diesen durch die Integrierte Leitstelle Ortenau alarmiert.
Je nach Einsatzstichwort werden die entsprechenden Feuerwehrkameraden alarmiert. Die Technik ist heute so ausgereift dass man z.B. die komplette Abteilung oder bei Bedarf gezielt einzelne Gruppen wie z.B. nur die Atemschutzgeräteträger alarmieren kann

Angriffstrupp

Angriffstrupp im EinsatzBei einem Einsatz gibt es Aufgaben die klar festgelegt sind. Bei einem Einsatz gehen die Feuerwehrkameraden außer dem Staffel-, oder Gruppenführer und dem Maschinisten als Zweiertrupps vor.  Der Staffel- oder Gruppenführer erkundet die Lage und gibt seiner Mannschaft die Anweisungen und kontrolliert den Erfolg seiner Befehle.

Der Maschinist fährt das Fahrzeug und bedient die Aggregate und die Pumpe.

Der Angriffstrupp ist für die Brandbekämpfung und die Menschenrettung zuständig. Bei einem Brandeinsatz geht er unter Atemschutz in den Innenangriff, bei einem Verkehrsunfall rettet er die verunfallte Person mit Schere und Spreizer.
Der Wassertrupp stellt bei einem Brandeinsatz die Wasserversorgung zum Fahrzeug her und ist anschließend der Rettungstrupp.
Bei einer Gruppenbesatzung stehen dem Gruppenführer noch zusätzlich ein Schlauchtrupp und ein Melder zur Verfügung. Der Schlauchtrupp stellt die Wasserversorgung vom Fahrzeug zum Unterflurhydrant her. Desweiteren kann der Schlauchtrupp gemeinsam mit dem Melder zum stellen der Steckleiter verwendet werden.

Arbeitsleine

ArbeitsleineDie Arbeitsleine ist rot eingefärbt  um sich von der Fangleine zu unterscheiden.
Mit der Arbeitsleine werden z.B. die Saugschläuche gesichert oder eine Tragbare Pumpe wird vor wegrutschen gesichert.
Die Arbeitsleine hat eine Länge von 30m und darf nicht im Innenangriff verwendet werden.

Atemgifte

AtemgifteDiese Atemgifte sind nicht im eigentlichen Sinne giftig, sondern sorgen in hoher Konzentration als Stickgase für die Verdrängung des zur Atmung notwendigen Sauerstoffs.
Die Anwesenheit dieser Stickgase (inerte Gase), beziehungsweise das Fehlen des notwendigen Sauerstoffes, in der Umgebungsluft ist nicht mit den menschlichen Sinnesorganen wahrnehmbar. Sie sind deshalb eigentlich nach der Definition des Begriffes Gift keine Gifte, weil sie nicht in „vergleichsweise geringen Dosen“ wirken.

Auswirkungen mangelnden Sauerstoffgehaltes der Einatemluft:

Sauerstoffgehalt Wirkung
21 - 17% Keine Beeinträchtigung der Atmung
17 - 13% Ermüdungserscheinungen
13 - 10% Atemnot
10 - 8% Bewusstlosigkeit
< 8% Tod


Einziger Schutz ist das Tragen von umluftunabhängigen Atemschutzgeräten, beispielsweise Pressluftatmern.

Atemschutz

AtemschutzträgerDer Begriff Atemschutz beschreibt Persönliche Schutzausrüstung, die den Träger vor Atem- und Umweltgiften schützen soll.
Die dazu verwendete Ausrüstung wird als Atemschutzgerät bezeichnet.
Haupteinsatzgebiet von Atemschutzgeräten ist der Bereich des Arbeitsschutzes, wobei hier insbesondere die Feuerwehren genannt werden müssen. Grundsätzlich sollen Atemschutzgeräte den Träger vor allen Umwelteinflüssen schützen, die über Mund oder Nase aufgenommen werden könnten.
Ist der Schadstoff bekannt und der Sauerstoffgehalt >17 vol%, so kann mit Atemschutzfiltern gearbeitet werden. Diese Atemschutzfilter kann man auf die Atemschutzmaske aufschrauben. In allen anderen Fällen muss auf isolierenden, umgebungsluftunabhängigen Atemschutz zurückgegriffen werden.

Bei der Brandbekämpfung ist der Atemschutz ein wesentlicher Bestandteil des Eigenschutzes.

Dementsprechend gut muss die Schulung der Atemschutzgeräteträger sein, eine zuverlässige Wartung der Geräte erfolgen und die Benutzer müssen in geeigneten Abständen medizinisch auf die Tauglichkeit zum Tragen von Atemschutzgeräten untersucht werden. Diese Untersuchungen erfolgen nach den berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen für Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G26.1.

Aufladelöscher

AufladelöscherDie Aufladelöscher bestehen aus zwei Behältern dem Löschmittelbehälter und dem Treibgasbehälter. Nach dem eine Verbindung zwischen beiden Behältern hergestellt wurde, lädt der Löscher auf und ist betriebsbereit.

Aufräumarbeiten

Eine Brandstelle ist auch noch warm, wenn die Flammen längst gelöscht sind, deswegen werden im Anschluss an die Brandbekämpfung noch Nachlösch- und Aufräumarbeiten durchgeführt.

Wenn man an der Einsatzstelle keine Flammen mehr sieht sind die Arbeiten für die Feuerwehr noch nicht beendet. Nach der eigentlichen Brandbekämpfung werden noch die Nachlösch und Aufräumarbeiten durchgeführt. Das heißt es werden noch kleiner Brandnester gesucht dass der Brand auch wirklich gelöscht ist und die Einsatzstelle wird aufgeräumt, die Schläuche und Armaturen also alles was für die Brandbekämpfung nötig war wird „ aufgeräumt“.

Außenangriff

AußenangriffDer Außenangriff wird in der Regel durchgeführt wenn man keine Atemschutztrupps mehr in den Innenangriff schicken kann weil der Brand schon so weit fortgeschritten ist dass man von einem Vollbrand spricht oder weil das Objekt Einsturz gefährdet ist.
Eine weitere Variante des Außenangriffs ist die Riegelstellung. Die Riegelstellung benötigt man um ein Gebäude oder Objekt das nicht vom Brand betroffen ist vor Flammenüberschlag zu schützen.
Der Außenangriff kann man entweder mit einem Trupp mit C- oder B-Rohr durchführen oder man kann auch eine Drehleiter einsetzen.


Befehl

Antreten und Befehl ErteilungDer Befehl enthält immer die Einheit und den Auftrag. Je nach Situation enthält der Befehl auch Angaben zu: Wasserentnahmestelle, Mittel, Ziel und Weg.

Mit dem Befehl teilt der Gruppenführer mit, was mit den Einsatzmaßnahmen erreicht werden soll (Auftrag), z.B. Menschenrettung, Brandbekämpfung, Abriegeln. Er gibt in jedem Fall auch an, welcher Trupp die Maßnahmen durchführen soll(Einheit). Nach eigenem Ermessen entscheidet er außerdem, inwieweit er die Maßnahmen genauer festlegen will oder festlegen muss. Er kann hierzu festlegen, womit die Maßnahme ausgeführt werden soll (Mittel) und wo sie genau durchgeführt werden soll (Ziel).

Der Gruppenführer legt somit fest, was ein Trupp seiner Gruppe oder Staffel tun muss.

Berufsfeuerwehr

Die Angehörigen der Berufsfeuerwehr versehen ihren Dienst hauptamtlich, ihr Beruf ist Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann. In Städten über 100 000 Einwohnern sind Berufsfeuerwehren (BF) gesetzlich vorgesehen, ab 120000 Einwohnern sind sie Pflicht, es gibt allerdings auch Ausnahmen. Neben den BF bestehen in den Großstädten auch Freiwillige Feuerwehren.

Bindemittel

Ausgestreutes BindemittelBindemittel wird zum Aufnehmen kleinerer Mengen ausgelaufener Flüssigkeiten verwendet.

Bindemittel werden unterteilt in Ölbindemittel, zur Aufnahme von Mineralölen und in Chemikalienbindemittel, zur Aufnahme aller anderen Flüssigkeiten.

Blaulicht

Feuerwehrfahrzeug mit eingeschaltetem BlaulichtJedes Fahrzeug der Feuerwehr verfügt über Martinshorn und Blaulicht. Blaulicht und Martinshorn dürfen laut Straßenverkehrsordnung wie folgt eingesetzt werden:

Die rechtliche Grundlage bildet § 38 StVO:
„(1) Blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn darf nur verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen oder bedeutende Sachwerte zu erhalten.

Es ordnet an:
‚Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen‘.“

Dieses sogenannte Wegerecht gilt nur wenn Blaulicht und Martinshorn gemeinsam verwendet werden. Das Blaulicht alleine kann an Einsatzstellen zur Absicherung verwendet werden. Die meisten Fahrer fahren bei Nacht aus Rücksicht nur mit Blaulicht. Was aber rein Rechtlich schwierig ist, denn wie schon gesagt, nur Blaulicht und Martinshorn gemeinsam berechtigen zu den Wegerechten.

Blindkupplungen

BlindkupplungBlindkupplungen dienen dazu nicht benutzte Zu- und Abgänge zu verschließen z.B. Saugeingang

BOS

BOS ist die Kurzbeschreibung für „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“.
Dazu gehören die Polizei der Länder und des Bundes, die Hilfsorganisationen im Rettungsdienst (DRK, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe), die Feuerwehr und selbstständige Einheiten des Katastrophenschutzes z.B. das THW.

Brandfluchthaube

BrandtfluchthaubeEine Brandfluchthaube ist zum einmaligen Gebrauch vorgesehen, um aus einem Gefahrenbereich gerettet zu werden. Brandfluchthauben werden nie dazu Gebraucht um in einen Gefahrenbereich zu gelangen.
Brandfluchthauben schützen bedingt für eine Zeit von ca. 15 Minuten vor Brandgasen.

Brandklassen

Die BrandklassenDie Brandklassen kennzeichnet eine Gruppe brennbarer Stoffe mit gleichartigen Brander-scheinungen, der bestimmte Löschmittel als geeignet zugeordnet sind.

Brandmeldeanlage

Beispiel einer BrandmeldeanlgeEine Brandmeldeanlage (BMA) kann über verschiedene Melder verfügen. Die häufigsten verwendeten Melder sind die Rauchmelder, es gibt aber z.B. auch noch Hitzemelder oder Druckknopfmelder.

Wenn ein Melder ausgelöst wird, wird diese Meldung sofort an unsere Leitstelle in Offenburg weitergeleitet.

Bei einem Brandmeldealarm wird immer ein kompletter Löschzug in Marsch gesetzt. Ein solcher Löschzug besteht dann aus je einemTanklöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug, Drehleiter und Einsatzleitwagen. Denn die Feuerwehr weis bei einer solchen Brandmeldung nicht ob es wirklich brennt oder ob es ein Alarm wegen eines technischen defektes der Anlage ist.

Brandrauch

BrandrauchDer Brandrauch besteht aus Brandgasen  und festen Teilchen z.B. Ruß.

Der Brandrauch tritt bei jedem Brand als sichtbare Begleiterscheinung auf. Er ist durch seine Giftigkeit eine große Gefahr! Weshalb der Angriffstrupp bei einem Brandeinsatz auch bei Bränden im freien  z.B. Pkw Brand, Mülleimer Brand  immer unter Atemschutz vor geht


Chemikalienschutzanzug

Chemikalienschutzanzug im EinsatzDer Chemikalienschutzanzug den Träger vor direktem Kontakt mit Giftigen Stoffen.

Da der Träger unter dem Anzug Atemschutz trägt und von außen keinen Sauerstoff bekommt beträgt die Einsatzzeit ca. 20-30 Minuten.

CTIF

Das CTIF (Comité Technique International de prévention et d''extinction du Feu) wurde am 16. August 1900 gegründet und ist eine politisch und wirtschaftlich unabhängige Vereinigung für alle Feuerwehrangehörigen weltweit.

Das CTIF fördert die Zusammenarbeit der Feuerwehren der einzelnen Länder sowohl in technischen Bereichen als auch auf kameradschaftlicher Ebene.

Es finden laufend Symposien zu den verschiedensten Themen des vorbeugenden Brandschutzes und der Brandbekämpfung statt.

So gibt es eine eigene Kommission Gefährliche Güter Außerdem organisiert das CTIF seit  1961 alle 4 Jahre internationale Feuerwehrwettkämpfe, die sogenannte Feurwehrolympiade und alle 2 Jahre Jugendfeuerwehrwettkämpfe.
Derzeit gibt es Mitgliedsverbände aus 37 Ländern und zahlreiche Firmen und Organisationen als assoziierte Mitglieder.


Dekon-P-Einheit

Diese spezielle Einheit ist für die Dekontamination von Personal des Katastrophenschutzes zuständig, welches mit radioaktiven, chemischen oder biologischen Stoffen in Berührung gekommen ist.

Detonation

Eine Detonation ist eine durch Stoßwelle ausgelöste Flammreaktion, die sich mit Geschwindigkeiten bis zu einigen Km/s ausbreiten.

Druckluftschaum

Druckluftschaum nach BrandeinsatzBeim Druckluftschaum wird das Wasser-/Schaummittelgemisch bereits an der Fahrzeugpumpe mit Luft verschäumt.

Es entsteht ein sehr feinblasiger Schaum. Die Zumischrate beträgt 0,1 bis 6,0%.

Druckluftschaum wird auch CAFS-Schaum genannt
(Compressed Air Foam System).


Einsatzleiter

Der FührungsvorgangGrundsätzlich ist der örtliche Leiter der Feuerwehr der Einsatzleiter. In Waltersweier ist das somit der Abteilungskommandant. Er kann die Einsatzleitung ggf. an eine übergeordnete Führungskraft abgeben (Stadtkommandant, Kreisbrandmeister).Arbeiten mehrere Hilfsorganisationen an einer Einsatzstelle zusammen so muss unter seiner Führung  ein Führungsstab gebildet werden.

Der Einsatzleiter muss bei seinem eitreffen an der Einsatzstelle zu aller erst die Lage Erkunden.
Er beurteilt die einzelnen Gefahren und legt fest welche Gefahr zuerst und von wem bekämpft wird.
Dabei gilt immer der Grundsatz Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung.

Nach dem der Einsatzleiter die Aufgaben an die Gruppenführer verteilt hat, muss der Einsatzleiter ständig die Erfolge seiner eingeleiteten Maßnahmen kontrollieren und ggf. weitere Maßnahmen einleiten damit der Einsatz optimal beendet werden kann.

Einsatzleitwagen

Einsatzleitwagen 1Ein Einsatzleitwagen (ELW) ist ein Feuerwehrfahrzeug zum Führen von Einsätzen.

Er ist ausgestattet mit 2 Meter und 4 Meter Funkgeräten sowie Handy und Faxgerät um die Kommunikation an der Einsatzstelle und von der Eisatzstelle zur Leitstelle betreiben zu können.

Es gibt verschiedene Klassen von Einsatzleitwagen (ELW).

  1. ELW-K (Kommandofahrzeug) dient der Einsatzleitung zur Anfahrt und Erkundung von Einsatzstellen.
  2. ELW-1 dient vorwiegend
    1. Der Einsatzleitung zur Anfahrt und Erkundung von Einsatzstellen.
    2. Der Einsatzleitung als Hilfsmittel zur Führung von taktischen Einheiten.
    3. Der Einsatzleitung zum Führen von Verbänden mit Führungsgehilfen, jedoch ohne stabsmäßige Führung.
  3. ELW-2 dient vorwiegend
    1. Der Einsatzleitung zum Führen von Verbänden mit Führungsgehilfen und stabsmäßiger Führung
    2. Der Technischen Einsatzleitung im Katastrophenfall als Führungsmittel

Einsatzstellengefahren

GefahrenmatrixBei jedem Einsatz gibt es verschiedenartige Gefahren denen Einsatzkräfte ausgesetzt sind.

Um im Einsatz dennoch den Anforderungen gerecht werden zu können, muss man die Vielzahl denkbarer Gefahren in einem leicht erlernbaren Merkschema zusammenfassen. Dieses Merkschema lautet: vier A-ein C- vier E. Die Buchstaben A, C, E stehen für die Anfangsbuchstaben von neun Gefahrengruppen.

Diese sind:

A – Atemgifte
A – Angstreaktion
A – Ausbreitung
A – Atomare Strahlung
C – Chemische Stoffe
E – Erkrankung/Verletzung
E – Explosion
E – Elektrizität
E – Einsturz
 

Elektrizität

ElektrizitätNahezu bei jedem Einsatz der Feuerwehr sind wir den Gefahren der Elektrizität ausgesetzt.

Die Gefahren ergeben sich aus dem Schadensereignis selbst. Bei einem Wohnungsbrand muss der vorgehende Angriffstrupp z.B. darauf achten dass er keine offen liegende Stromkabel berührt.

Wir müssen jedoch auch bedenken, dass die Gefahren zum Teil erst beim Tätig werden entstehen
(z.B. Einsatz eines Stromerzeugers, statische Elektrizität beim umfüllen brennbarer Flüssigkeiten).

Ex/Ox Messgerät

Ex/Ox-MessgerätEin Ex-Ox Messgerät misst die Explosionsgefahr und den Sauerstoffgehalt in der Luft. Ist der Sauerstoffgehalt zu niedrig oder zu hoch warnt das Messgerät durch einen grellen Warnton. Steigt die Explosionsfähigkeit des Luftgemisches in einem Raum über einen bestimmten Grenzwert, löst es wiederum eine deutlich wahrnehmbare akustische Warnung aus.

Explosion

ExplosionEine Explosion ist eine wärmeerzeugende Reaktion in explosionsfähigem Gemisch. Die sehr schnell verlaufende Umsetzung im Stoffgemisch erzeugt  große Gas- und Wärmemengen. Die Gase werden durch ihre Wärme in ihrem Volumen noch sehr stark vergrößert, wodurch hohe Drücke entstehen. Diese können auf Menschen und Gegenstände im näheren Umfeld wirken.

Die Flammausbreitungsgeschwindigkeit muss für eine Explosion einige 100m/s betragen.


Fettexplosion

Darunter versteht man einen Vorgang, der entsteht, wenn Wasser in über 100 °C erhitzte Fette und Öle gebracht wird. Die einsinkenden Wassertröpfchen verdampfen schlagartig und nehmen damit 1700 fache an Volumen zu. Dadurch wird das heiße Fett/Öl explosionsartig ausgebreitet, wobei sich die feine Verteilung von Fett- und Öltröpfchen entzünden kann und damit eine beträchtliche Gefahr für die Umgebung darstellt. Fett- und Ölbrände dürfen auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden, am besten deckt man sie mit einem Tuch oder noch besser mit einem Deckel ab.

Feuerwehrdienstvorschrift

Zweck der Feuerwehrdienstvorschriften (FwDV) ist:

 

- eine einheitliche Ausbildung

- eine klare Gliederung der Mannschaften

- eine zweckmäßige Aufgabenverteilung

 

Es gibt folgende Feuerwehrdienstvorschriften:

 

FwDV 1          Grundtätigkeiten - Rettungs- & Löscheinsatz -

FwDV 2          Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren

FwDV 3          Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz

FwDV 7          Atemschutz

FwDV 8          Tauchen

FwDV 10        Die tragbaren Leitern

FwDV 100      Führung und Leitung im Einsatz

FwDV 500      Einheiten im ABC-Einsatz

FwDV 810.3   Sprechfunkdienst

 

Feuerwehrplan

FeuerwehrplanFeuerwehrplänedienen zur schnellen Orientierung in größeren Objekten. Sie können auch Angaben für das taktische vorgehen enthalten. Der Feuerwehrplan soll u.a. enthalten:
 

  • Bezeichnung des Objektes
  • Art der Nutzung
  • Geschoßangeben und Geschoßbezeichnung
  • Brandabschnitte
  • Öffnungen in Wände und Decken
  • Treppenräume mit Laufrichtung der Treppen
  • Besondere Angriffs- und Rettungswege
  • Feuerwehraufzüge
  • Bedienstellen für Rauch- und Wärmeabzüge
  • Ortsfeste und bewegliche Löschanlagen
  • Art und Menge der Löschmittel
  • Feuergefährliche, Giftige und Radioaktive  Stoffe
  • Hinweise über Maßnahmen zur Löschwasserrückhaltung

Gruppe

Gruppe Die Gruppe ist die taktische Grundeinheit der  Feuerwehr und besteht aus neun Personen (0/1/8/9), dem Gruppenführer, einem Maschinisten und einem Melder, sowie den drei Trupps Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp.. Die Gruppe kann auch aus der Besatzung eines Staffel- und eines Truppfahrzeuges gebildet werden. Dabei stellt die Truppbesatzung in der Regel den Schlauchtrupp und den Melder. Bei einem voll besetzten Löschgruppenfahrzeug beträgt die Mannschaftsstärke bereits (0/1/8/9).

Gruppenführer

Der Gruppenführer bzw. Staffelführer erkundet die Lage und gibt sämtliche Anweisungen an seine Trupps. In der Staffel stehen dem Einheitsführer ein Angriffstrupp, ein Wassertrupp und ein Maschinist zur Verfügung. Bei einer Löschgruppe hat der Gruppenführer zusätzlich den Schlauchtrupp und einen Melder zur Verfügung


Hydrant

Hydrant und HydrantenschildAus einem Hydranten kann Wasser aus den Rohrleitungsnetzen der Wasserwerke entnommen werden. Hydranten müssen regelmäßig von dem Wasserwerk kontrolliert werden und stets zugänglich sein. Hydranten sollten nie mit Fahrzeugen zu geparkt werden, da man so den Feuerwehreinsatz erschwert und verzögert.


Innenangriff

Unter Innenangriff versteht man das Vorgehen, des Angriffstrupp innerhalb von Gebäuden im Brandeinsatz. Der Innenangriff erfolgt immer unter vollständig angelegter Schutzkleidung und Atemschutz unter Mitnahme einer C-Leitung. Die Menschenrettung hat im Innenangriff immer oberste Priorität.


Jugendfeuerwehr

JugendfeuerwehrDie Jugendfeuerwehr ist die Nachwuchsorganisation der Freiwilligen Feuerwehren. Jugendlichen können ab dem 10. Lebensjahr eintreten und bleiben bis zum 18. Lebensjahr. Mit 17 Jahren können sie dann die Feuerwehr Grundausbildung absolvieren und treten anschließend  in die aktive Wehr über. Die Jugendlichen erhalten nicht nur eine interessante Ausbildung in Feuerwehrtechnik, sie lernen auch durch Spiele und Zeltlager den Gemeinschaftssinn, sie unternehmen Fahrten und veranstalten sportliche Wettkämpfe. Sie tragen eine Uniform und sind damit ein Teil der aktiven Wehr.


Kübelspritze

KübelspritzeDie Kübelspritze ist ein tragbares Feuerlöschgerät, das zum Löschen von Kleinbränden eingesetzt wird. Der Behälter fasst 10 Liter Wasser. Die Kübelspritze muss von einem Trupp vorgenommen werden, da einer die Kolbenpumpe betätigen muss und der zweite Feuerwehrmann den 5 Meter langen Schlauch (D-Schlauch) hält und den Kleinbrand löscht.


Leitern

SteckleiterBei der Feuerwehr sind 2 Arten von Tragbaren Leitern im Gebrauch. Tragbare Leitern sind die Steckleiter und die Schiebeleiter. Mit der 4- teiligen Steckleiter kann das zweite Obergeschoss erreicht werden. Mit einer 3- teiligen Schiebeleiter ist das dritte Obergeschoss die Obergrenze.

 

Lüfter

Der Lüfter kann im Einsatz eingesetzt werden, um Gebäude rauchfrei zu bekommen. Der Lüfter wird so vor der Eingangstüre positioniert, dass sein Luftkegel die Tür umschließt. Die Entlüftungsöffnung muss kleiner sein, als die Belüftungsöffnung, damit ein Überdruck entsteht. Durch die Entrauchung des Gebäudes kann das Treppenhaus rauchfrei gehalten werden und somit ein Rettungsweg für die Bewohner geschaffen werden. Eine Entrauchung darf erst nach Rücksprache zwischen Angriffstrupp und Gruppenführer gestartet werden, da sonst der Brand unkontrolliert entfacht werden kann.


Mehrzweckstrahlrohr

MehrzweckstrahlrohrMehrzweckstrahlrohre gibt es in den Größen D, C und B.
Ein D-Strahlrohr gibt bei einem Druck von 8 Bar mit Mundstück 25 und ohne Mundstück 50 Liter ab.
Ein C-Strahlrohr 100 bzw. 200 Liter und ein B-Strahlrohr 400 bzw. 800 Liter. C- und B-Strahlrohre müssen von 2 Feuerwehrleuten gehalten werden.
Wenn ein B-Strahlrohr ohne Stützkrümmer verwendet wird, müssen sogar 3 Feuerwehrleute dieses halten. Ein Stützkrümmer ist eine Wasserführende Armatur, die zwischen B-Schlauch und B-Strahlrohr eingesetzt wird.


Einsatzleiter

Der FührungsvorgangGrundsätzlich ist der örtliche Leiter der Feuerwehr der Einsatzleiter. In Waltersweier ist das somit der Abteilungskommandant. Er kann die Einsatzleitung ggf. an eine übergeordnete Führungskraft abgeben (Stadtkommandant, Kreisbrandmeister).Arbeiten mehrere Hilfsorganisationen an einer Einsatzstelle zusammen so muss unter seiner Führung  ein Führungsstab gebildet werden.

Der Einsatzleiter muss bei seinem eitreffen an der Einsatzstelle zu aller erst die Lage Erkunden.
Er beurteilt die einzelnen Gefahren und legt fest welche Gefahr zuerst und von wem bekämpft wird.
Dabei gilt immer der Grundsatz Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung.

Nach dem der Einsatzleiter die Aufgaben an die Gruppenführer verteilt hat, muss der Einsatzleiter ständig die Erfolge seiner eingeleiteten Maßnahmen kontrollieren und ggf. weitere Maßnahmen einleiten damit der Einsatz optimal beendet werden kann.


Einsatzleiter

Der FührungsvorgangGrundsätzlich ist der örtliche Leiter der Feuerwehr der Einsatzleiter. In Waltersweier ist das somit der Abteilungskommandant. Er kann die Einsatzleitung ggf. an eine übergeordnete Führungskraft abgeben (Stadtkommandant, Kreisbrandmeister).Arbeiten mehrere Hilfsorganisationen an einer Einsatzstelle zusammen so muss unter seiner Führung  ein Führungsstab gebildet werden.

Der Einsatzleiter muss bei seinem eitreffen an der Einsatzstelle zu aller erst die Lage Erkunden.
Er beurteilt die einzelnen Gefahren und legt fest welche Gefahr zuerst und von wem bekämpft wird.
Dabei gilt immer der Grundsatz Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung.

Nach dem der Einsatzleiter die Aufgaben an die Gruppenführer verteilt hat, muss der Einsatzleiter ständig die Erfolge seiner eingeleiteten Maßnahmen kontrollieren und ggf. weitere Maßnahmen einleiten damit der Einsatz optimal beendet werden kann.


Einsatzleiter

Der FührungsvorgangGrundsätzlich ist der örtliche Leiter der Feuerwehr der Einsatzleiter. In Waltersweier ist das somit der Abteilungskommandant. Er kann die Einsatzleitung ggf. an eine übergeordnete Führungskraft abgeben (Stadtkommandant, Kreisbrandmeister).Arbeiten mehrere Hilfsorganisationen an einer Einsatzstelle zusammen so muss unter seiner Führung  ein Führungsstab gebildet werden.

Der Einsatzleiter muss bei seinem eitreffen an der Einsatzstelle zu aller erst die Lage Erkunden.
Er beurteilt die einzelnen Gefahren und legt fest welche Gefahr zuerst und von wem bekämpft wird.
Dabei gilt immer der Grundsatz Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung.

Nach dem der Einsatzleiter die Aufgaben an die Gruppenführer verteilt hat, muss der Einsatzleiter ständig die Erfolge seiner eingeleiteten Maßnahmen kontrollieren und ggf. weitere Maßnahmen einleiten damit der Einsatz optimal beendet werden kann.


Einsatzleiter

Der FührungsvorgangGrundsätzlich ist der örtliche Leiter der Feuerwehr der Einsatzleiter. In Waltersweier ist das somit der Abteilungskommandant. Er kann die Einsatzleitung ggf. an eine übergeordnete Führungskraft abgeben (Stadtkommandant, Kreisbrandmeister).Arbeiten mehrere Hilfsorganisationen an einer Einsatzstelle zusammen so muss unter seiner Führung  ein Führungsstab gebildet werden.

Der Einsatzleiter muss bei seinem eitreffen an der Einsatzstelle zu aller erst die Lage Erkunden.
Er beurteilt die einzelnen Gefahren und legt fest welche Gefahr zuerst und von wem bekämpft wird.
Dabei gilt immer der Grundsatz Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung.

Nach dem der Einsatzleiter die Aufgaben an die Gruppenführer verteilt hat, muss der Einsatzleiter ständig die Erfolge seiner eingeleiteten Maßnahmen kontrollieren und ggf. weitere Maßnahmen einleiten damit der Einsatz optimal beendet werden kann.


Rauchgasexplosion

RauchgasexplosionKommt es in einem geschlossenen Raum zu einem Brand, der jedoch mangels Sauerstoff  bald wieder verlischt, verbleiben durch die vorhergehende Pyrolyse noch brennbare Gase und Dämpfe.
Durch langsame Abkühlung des Raumes verlieren diese Gase an Volumen, es entsteht ein Unterdruck. Dies führt zum eindrucksvollen Effekt, dass Brandrauch durch Spalten aus z. B. Türen oder Toren austritt und kurze Zeit später wieder in den Brandraum zurückgesogen wird. Wird nun die Tür geöffnet, so wird durch den Unterdruck frische Luft von außerhalb „angesaugt“ und das Gemisch ist fortan zündfähig. Wenn nun noch eine Zündquelle vorhanden ist (Glutnester, etc.) explodiert das Gemisch mit unter Umständen verheerenden Auswirkungen.
Bei einer Rauchgasexplosion entwickelt sich nach der Sauerstoffzufuhr eine Flammenwalze mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 m/s und einer Temperatur von 2000–2500 °C. Derartig hohen Temperaturen ist auch eine gute Schutzkleidung aus Nomex nicht gewachsen. Der einfachste Schutz vor einer Rauchgasexplosion besteht darin, sich auf den Boden fallen zu lassen, dort ist die Temperatur weitaus geringer.
Aus diesem Grund sollten Türen immer aus der „Deckung“ heraus geöffnet werden.


Schläuche

DruckschlauchDruckschläuche haben die primäre Aufgabe der Wasserweiterleitung. Sie werden vorwiegend bei der Brandbekämpfung verwendet, bei der mit entsprechend gewählten Strahlrohren Löschmittel abgegeben werden kann. Sie können aber auch zum Ableiten etwa von Schmutzwasser im Hochwassereinsatz o.ä. genutzt werden.

Druckschläuche bestehen heute auf Grund ihrer primären Aufgabe aus Kunstfasergewebe und sind innen gummiert. Sie haben im Allgemeinen eine flexible Form, das heißt sie lassen sich flach zusammenfalten, wenn sie nicht unter Druck stehen. Dies hat den Vorteil, dass sie sich platzsparend transportieren lassen.
Der übliche Betriebsdruck liegt zwischen fünf und zehn bar, der Prüfdruck jedoch bei acht bar bei A- und D-Schläuchen und 12 bar bei B- und C-Schläuchen.
Der Zerplatz druck beträgt 25 bar, d. h. neue Schläuche müssen 24 bar ohne Zerplatzen aushalten. Praktisch platzen fabrikneue Schläuche aber erst bei einem Druck von 50–60 bar.


Technische Daten von Druckschläuchen:

Größe Durchmesser
in Millimeter
Genormte Länge
in Meter
Innenvolumen gefüllt
A 110 5/20 48/190
B 75 5/20/35
(35 nur auf Drehleitern)
22/88/155
C 42/52 15/30
(30 nur bei Schnellangriffs-einrichtungen)
42 mm: 21/42
52 mm: 32/64
D 25 5/15/30 2,5/7,4

 

Selbstständiger Trupp

Drehleiter Feuerwehr OffenburgDer Selbstständige Trupp von (0/1/2/3) ist eine Einheit, die als selbstständige taktische Einheit eingesetzt werden kann. Er besteht aus einem Truppmann und einem Maschinisten und wird von einem Truppführer geführt, der jedoch die Qualifikation eines Gruppenführers besitzen muss. Sie wird vor allem auf Fahrzeugen eingesetzt die lediglich Platz für eine Truppbesatzung haben (Drehleitern, Rüstwagen, diverse Gerätewagen,SW 2000-Tr, diverse Tanklöschfahrzeuge, etc.)

Staffel

StaffellöschfahrzeugSie besteht aus sechs Personen (0/1/5/6): einem Staffelführer, der die Ausbildung eines Gruppenführers benötigt, einem Maschinisten, sowie Angriffstrupp und Wassertrupp.


Trupp

AngriffstruppDer Trupp ist die kleinste Einheit und besteht aus zwei Feuerwehrangehörigen, einem Truppführer und einem Truppmann, auch als (0/0/2/2) geschrieben. Diese Art von Einheit ist Bestandteil der Einheiten Staffel oder Gruppe und somit keine selbstständige operierende Einheit.


Einsatzleiter

Der FührungsvorgangGrundsätzlich ist der örtliche Leiter der Feuerwehr der Einsatzleiter. In Waltersweier ist das somit der Abteilungskommandant. Er kann die Einsatzleitung ggf. an eine übergeordnete Führungskraft abgeben (Stadtkommandant, Kreisbrandmeister).Arbeiten mehrere Hilfsorganisationen an einer Einsatzstelle zusammen so muss unter seiner Führung  ein Führungsstab gebildet werden.

Der Einsatzleiter muss bei seinem eitreffen an der Einsatzstelle zu aller erst die Lage Erkunden.
Er beurteilt die einzelnen Gefahren und legt fest welche Gefahr zuerst und von wem bekämpft wird.
Dabei gilt immer der Grundsatz Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung.

Nach dem der Einsatzleiter die Aufgaben an die Gruppenführer verteilt hat, muss der Einsatzleiter ständig die Erfolge seiner eingeleiteten Maßnahmen kontrollieren und ggf. weitere Maßnahmen einleiten damit der Einsatz optimal beendet werden kann.


Verpuffung

Die Verpuffung kann man als eine schwache Explosion bezeichnen. Sie verläuft aber langsamer und mit mäßiger Druckwirkung.

Die Gas- und Luftgemische liegen hierbei in der Nähe der Explosionsgrenze.

Die Verbrennungsgeschwindigkeit wird in cm/s gemessen


Einsatzleiter

Der FührungsvorgangGrundsätzlich ist der örtliche Leiter der Feuerwehr der Einsatzleiter. In Waltersweier ist das somit der Abteilungskommandant. Er kann die Einsatzleitung ggf. an eine übergeordnete Führungskraft abgeben (Stadtkommandant, Kreisbrandmeister).Arbeiten mehrere Hilfsorganisationen an einer Einsatzstelle zusammen so muss unter seiner Führung  ein Führungsstab gebildet werden.

Der Einsatzleiter muss bei seinem eitreffen an der Einsatzstelle zu aller erst die Lage Erkunden.
Er beurteilt die einzelnen Gefahren und legt fest welche Gefahr zuerst und von wem bekämpft wird.
Dabei gilt immer der Grundsatz Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung.

Nach dem der Einsatzleiter die Aufgaben an die Gruppenführer verteilt hat, muss der Einsatzleiter ständig die Erfolge seiner eingeleiteten Maßnahmen kontrollieren und ggf. weitere Maßnahmen einleiten damit der Einsatz optimal beendet werden kann.


Einsatzleiter

Der FührungsvorgangGrundsätzlich ist der örtliche Leiter der Feuerwehr der Einsatzleiter. In Waltersweier ist das somit der Abteilungskommandant. Er kann die Einsatzleitung ggf. an eine übergeordnete Führungskraft abgeben (Stadtkommandant, Kreisbrandmeister).Arbeiten mehrere Hilfsorganisationen an einer Einsatzstelle zusammen so muss unter seiner Führung  ein Führungsstab gebildet werden.

Der Einsatzleiter muss bei seinem eitreffen an der Einsatzstelle zu aller erst die Lage Erkunden.
Er beurteilt die einzelnen Gefahren und legt fest welche Gefahr zuerst und von wem bekämpft wird.
Dabei gilt immer der Grundsatz Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung.

Nach dem der Einsatzleiter die Aufgaben an die Gruppenführer verteilt hat, muss der Einsatzleiter ständig die Erfolge seiner eingeleiteten Maßnahmen kontrollieren und ggf. weitere Maßnahmen einleiten damit der Einsatz optimal beendet werden kann.


Einsatzleiter

Der FührungsvorgangGrundsätzlich ist der örtliche Leiter der Feuerwehr der Einsatzleiter. In Waltersweier ist das somit der Abteilungskommandant. Er kann die Einsatzleitung ggf. an eine übergeordnete Führungskraft abgeben (Stadtkommandant, Kreisbrandmeister).Arbeiten mehrere Hilfsorganisationen an einer Einsatzstelle zusammen so muss unter seiner Führung  ein Führungsstab gebildet werden.

Der Einsatzleiter muss bei seinem eitreffen an der Einsatzstelle zu aller erst die Lage Erkunden.
Er beurteilt die einzelnen Gefahren und legt fest welche Gefahr zuerst und von wem bekämpft wird.
Dabei gilt immer der Grundsatz Menschenrettung geht immer vor Brandbekämpfung.

Nach dem der Einsatzleiter die Aufgaben an die Gruppenführer verteilt hat, muss der Einsatzleiter ständig die Erfolge seiner eingeleiteten Maßnahmen kontrollieren und ggf. weitere Maßnahmen einleiten damit der Einsatz optimal beendet werden kann.


Zug

Der Zug (1/3/18/22) ist die größte reguläre taktische Einheit und besteht im Regelfall aus zwei Gruppen (0/1/8/9) und dem Zugtrupp (0/1/2/3). Der Zugtrupp setzt sich aus Zugführer, Führungsassistent und Fahrer zusammen. Je nach Situation können verschiedene Züge der Feuerwehr zum Einsatz kommen. Die bekanntesten sind Löschzug, Rüstzug und Gefahrstoffzug. Gemäß FwDV 3 kann ein Zug auch für besondere Aufgaben um einen Trupp, eine Staffel oder eine Gruppe erweitert werden und hat dann eine Stärke von bis zu 31 Einsatzkräften (1/4/26/31).

Der Löschzug kann auch ohne den oben beschriebenen Zugtrupp zum Einsatz kommen: (1/2/16/19). Auch eine Verringerung des Zugtrupps ist häufig, zum Beispiel 0/1/1/2 der Löschzug wäre dann also mit (1/3/17/21) unterwegs.